Sterben die Pageviews?
Im internet hat sich eine Größe zur Messung von Besucherzahlen etabliert. Der allmächtige Pageview. Diese Größe dient dazu den Wert von Webseiten zu ermitteln und damit auch den Preis, den Werbemittel auf dieser Webseite haben. Online-Mediagenturen protzen gerne mit den Milliarden von PageViews, den Ihre Projekte produzieren und stützen damit gerne ihre überzogenen Preisforderungen.
Aber ist der Pageview geeignet zukünftige Web 2.0 Anwendungen vernünftig zu messen und zu bewerten? Durch Ajax ist der User in der Lage viele Klicks auf der Webseite durchzufühen, die wiederum mit den verschiedensten Aktionen verbunden sind. Für veralterte Analyse-Systeme ist dies nach wie vor nur ein jämmerlicher Pageview. Bestes Beispiel dafür sind GMail oder der Google-Reader für RSS-Feeds.
Die reine Messung von PageViews wird also in Zukunft keine vernünftige Auskunft mehr darüber geben, was eine User auf einer Webseite alles so treibt.
Steve Rubel hat mich zu diesem kurzen Beitrag inspiriert. Er selbst gibt den Pageviews noch 4 Jahre bis sie zu Grabe getragen werden.


