Lässt Google Urchin sterben
Urchin ist die ursprüngliche Software aus der später Google Analytics wurde. Google wollte damals Urchin weiter als Software vertreiben, die man selber hosten kann und die auch Logfiles auswerten kann, was für viele Unternehmen ein sehr wichtiger Faktor ist. Nun wird an verschiedenen Stellen spekuliert, ob Google überhaupt noch ein Interesse hat diese Urchin-Version weiter am Leben zu halten.
Ars Technica berichtet von einer Support-Odyssee. Urchin-Kunden wurden Updates versprochen, die sie nie erhalten haben. Support-Anfragen zu Bugs, die seit Beginn bestehen wurden bis heute nicht gelöst.
Sicherlich ist die OnDemand-Lösung Google Analytics das Zugpferd und natürlich viel besser geeignet zum Daten sammeln als eine Software, die auf Kundenservern gehostet wird. Sollte Google jedoch Interesse daran haben irgendwann im Premium-Bereich mitzuspielen, dann sollten sie schleunigst Urchin ein Update verpassen. Besonders bei Kunden aus dem Finanz- oder Versicherungssektor stelle ich feste, dass es große Skrupel gibt Google Analytics einzusetzen. Ob diese Bedenken berechtigt sind, kann ich nicht sagen. Verstehen kann ich sie aber allemal.
Schlagwörter: Google Analytics, urchin


Ich glaube nicht, dass Google besonderes Interesse daran hat, auch im Premium Bereich vertreten zu sein. Google geht es hier denke ich mehr um die Masse und um die “bessere Kontrolle” des Webs. Denn die Daten aus GA stehen Google direkt zur Verfügung, woraus sich sehr wertvolle Informationen schließen lassen.
Und ums Geld der Top 500 geht es Google sicherlich hier auch nicht.
Die zahlen auf andere Weise genug Geld an Google(-s Suchtechnologie).