Full-Flash Webseiten für Google – ein Lösungsansatz

Vor einigen Tagen hatte ich auf den Artikel im Webmaster-Central-Blog zu Flash und Google hingewiesen.

Darauf hin haben wir bei uns intern diskutiert, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt Full-Flash-Webseiten für Google sichtbar zu machen. Wenn es denn nun wirklich reines Flash sein soll und man Konzept und Design nicht davon abbringen kann, gibt es einen möglichen Lösungsansatz.

Üblicherweise lädt man den Content des Flashfilms aus externen XML-Dateien, die wiederum über ein WCMS gepflegt werden. Problem dabei: Google bekommt die XML-Dateien nicht zu sehen und extern geladenen Inhalte werden überhaupt nicht von Google gesehen. Eingebettete Texte können zumindest rudimentär indiziert werden, aber das macht wenig Sinn bei komplexen Sites.

Ersetzt man nun die XML-Dateien durch reine XHTML-Deteien, so kann man diese alternativ als externe Datenquelle für den Flash-Film nehmen und hat gleichzeitig eine vernünftige Contentbasis für die Suchmaschine. Natürlich darf in diesem Fall die XHTML-Datei keinerlei Formatierungen enthalten, da Flash damit nichts anfangen kann, aber das ist mit der XML-Datei ja das Gleiche.
Nun muss man nur noch steuern, dass der User automatisch den Flash-Film lädt, auch wenn er auf die indizierte XHTML-Datei im Suchergebnis klickt. Ich bin mir momentan noch nicht ganz sicher, ob das den Richtlinien von Google entspricht, aber dem Grundsatz “Zeige dem User das, was die Suchmaschine sieht” wiederspricht es nicht, da ich ja den gleichen Content nur andersdarstelle.

Ganz zu Ende gedacht ist der Ansatz noch nicht und es steht auch noch ein Proof of Concept aus. Ich denke aber, dass es so klappen könnte.

Bin gespannt auf Eure Kommentare.

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