Demo – Suchmaschinenoptimierung mit Flash

Suchmaschinenoptimierung für Flash ist eigentlich eine recht einfache Angelegenheit. Man muss dabei nur einige grundlegende Regeln von Google beachten und zusehen, dass der Text für die Suchmaschine lesbar ist. Gemäß dem Artikel aus dem Google-Webmaster-Zentrale-Blog ist der Einsatz von Replacement-Techniken wie sIFR eine saubere Sache. Daher haben wir, eigentlich mein Kollege Sven mal eine kleine Demo gebastelt um zu probieren, wie diese von Google indiziert wird. Basis ist eine HTML-Datei, die den gesamten Content in “normalem” HTML enthält. Dieser Content befindet sich wiederum in einem DIV-Container welcher von dem Flash-Film gelesen und ausgegeben wird. Eigentlich keine große Wissenschaft. Diese Methode hat mehrere Vorteile:

  1. Sie ist einfach umzusetzen.
  2. Sie sollte Suchmaschinenkonform sein.
  3. Man hat ein Fallback, falls der User kein Flash hat.
  4. Man muss den Content nur an einer zentralen Stelle pflegen.

Hier geht es zu dem Demo Suchmaschinenoptimierung mit Flash.

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17 Responses to “Demo – Suchmaschinenoptimierung mit Flash”

  1. Zufälle gibts.. gerade heute Morgen habe ich den Auftrag erhalten sIFR auf suchmaschinentauglichkeit hin zu überprüfen. Na, dann kann ich mich ja zurücklehnen ;-)

    Aber nein, ich werde was ähnliches aufbauen, jedoch gehts um eine Navigation, die mit sIFR gelöst werden soll. Werde zu gegebener Zeit auch drüber bloggen.

  2. [...] Demo – Suchmaschinenoptimierung mit Flash – Auch Flash Seiten kann man optimieren, hier gibt es ein Beispiel. [...]

  3. Oh, oh, oh.
    Also ich halte das für sehr, sehr risikoreich!

    Wie wird von Google überprüft ob der Inhalt der in der SWF wirklich angezeigt wird, wirklich dem “originalen” Inhalt entspricht?

    sIFR wurde eigentlich “erfunden” um kleine Bereich mit Flash zu ersetzen.
    Z.B. Überschriften die in einem besonderen Schrift angezeigt werden sollen.

    Was du jetzt machst verstößt meiner Meinung eher gegen die Regeln:
    http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=66355

    Also ich würde es KEINEM empfehlen, sIFR in dieser Art zu benutzen.

  4. Unsere Überlegungen gehen natürlich auch in die Richtung. Wichtig ist doch, dass die Technik einer möglichen manuellen Überprüfung stand hält. Der Crawler wird den HTML-Content der Seite problemlos indizieren. Problem wäre nur eine Petze, die meint die Seite als Spam/Cloaking etc. anschwärzen zu müssen.
    Wer sich den Sourcecode und die Flashausgabe anschaut sieht, dass beides absolut identisch ist vom Content her. Daher denke ich, dass man die Tehcnik durchaus als sauber einstufen kann.

  5. Aber wie oft kommt eine manuelle Prüfung wirklich vor?

    Das mit der Indizierung ist ja nicht das Problem. Es gibt ja schon Lösungen über SWFObject, SWFAddress und mod_rewrite (http://asual.com/swfaddress/). Aber die Lösung halte ich genauso für, ich drücke es mal freundlich aus, problematisch.

    Und beim “bösen” Cloaking kann die Suchmaschine den ihr vorgesetzten Inhalt ja auch problemlos indizieren. ;-)
    Da kommen die Suchmaschinen meistens auch nur durch eine “Petze” hinter.

    Und willst/kannst du, will/kann man, wirklich jedem den Source-Code zeigen, der an der Umsetzung Zweifel hat?
    Ich glaube kaum.
    Und Suchmaschinen werden sich freuen, wenn die erst manuell den Sourcecode analysieren müssen.

    Flash ist eine clientseitige Lösung und besitzt daher sehr viele Möglichkeiten dem User andere Inhalte anzuzeigen als den Suchmaschinen angezeigt wird.
    Also gehört, wo wir uns bestimmt einig sind, Flash nicht zu den besten Mittel ein komplette Seite zu gestalten.

    Das Google überhaupt sIFR erlaubt/empfiehlt hat wohl den Grund das viele große Seiten bei “bestimmten, kleinen” Bereichen, oft nur als Überschrift, Flashelemente einsetzen.
    Und da diese Überschriften oft aus Produktnamen bestehen, versteht man dass die Suchmaschinen auch diese indizieren sollen. Aber das eine einzelne Überschrift nicht alleine für eine gute Platzierung ausreicht ist uns ja allen klar.

    Wird dies, die Verwendung von sIFR, aber überstrapaziert, wie du es uns zeigst, wird Google bestimmt handeln und über kurz oder lang alle “alternativen Inhalte” verbieten.
    Und ob da alle Unternehmen wirklich die Mittel besitzen Ihre, ggf. schon jetzt sehr zweifelhaft optimierten, Seiten schnell und gut nach den Suchmaschinen-Regeln zu aktualisieren ist sehr fraglich.

    Wenn man unbedingt eine Flashseite haben möchte, dann sollte man eine parallele HTML-Version anbieten, die, und nur die, dann von den Suchmaschinen indiziert wird.
    In der HTML-Version kann man dann einen Link einfügen, der es den Nutzer erlaubt manuell auf die Flashseite zu wechseln.
    Und da die meisten Inhalte eh aus einer Datenbank kommen, ist der Aufwand von 2 parallelen Seite auch nicht mehr so groß.

    Ich hoffe du aktualisiert vllt. noch mal deinen Artikel und bringst auch die Probleme zu Sprache.

  6. Daß Flash nicht die ideale Technik ist um suchmaschinenoptimierte Inhalte zu präsentieren ist klar. Alleine schon die vielen verschiedenen zustände und die interne Navigation innerhalb von Flash machen es weitestgehend unmöglich eine Seite wirklich gut zu optimieren. Wenn wir von Flash und Suchmaschinen sprechen, sprechen wir immer über Kompromisse, die man aber bei einigen Kunden eingehen muss, bzw. die der Kunde eingehen muss.

  7. Für mich stellt sich hier die generelle Frage, nach welchen Richtlinien Webseiten, die mittels Ajax oder Flash ihrer Darstellung bauen, Suchmaschinenkonform sein können. Es muss hierfür ja eine Lösung auch seitens der Suchmaschinenbetreiber vorgeschlagen werden. Je nach Art einer solchen Webseite ist es eventuell gar nicht möglich, eine parallele reine HTML Seite zu bauen, die dann für die Suchmaschinenindizierung herangezogen wird, abgesehen vom Kostenfaktor, der ja nicht unerheblich ist, wenn man plötzlich alles doppelt machen muss.

    Wir reden hier ja auch nicht zwingend von einer reinen Ajax/Flash Seite, sondern es reicht ja schon, wenn man ein Modul hat, welches man mit diesen Technologien umsetzen will. Ich würde heutzutage auch nicht mehr reine Flashwebseiten bauen.

  8. Also es gibt doch schon Unterschiede zwischen Ajax und Flash.

    Bei “Ajax”-Seiten wird meist ein Grundgerüst, das nur aus reinem HTML-Code und Text besteht, an den Client geliefert.
    Clientseitig werden dann, wenn JavaScript aktiviert ist, zusätzliche Funktionalitäten, wie z.B. onClick – Handler usw. hinzugefügt.
    Am textlichen Inhalt wird also erstmal aber NICHTS geändert.
    Erst auf Interaktionen des Users, z.B. Klicks, wird größtenteils reagiert. Natürlich gibt es auch Aktionen die ohne Nutzeraktion ausgeführt werden, z.B. Ticker.
    Aber die Modifikationen dieser Art fügen meistens nur zusätzlichen Inhalt der Seite hinzu und ersetzen diesen nicht größtenteils.
    Von negativen Beispielen mal abgesehen

    Aber bei Flashseiten hingegen wird der komplette textliche Inhalt durch Flashelemente, OHNE Nutzeraktion, ausgetauscht. Wo dieser jetzt herkommt, also ob er von der eigentlichen Seite, wie z.B. mit sIFR, oder komplett woanders herstammt und auch ist, kann weder die Suchmaschinen noch ein normaler Benutzer nachvollziehen.

    Also hat Flash von Haus aus, egal was man jetzt in Hinsicht auf Suchmaschinenoptimierung macht, einen großen Nachteil.
    Und solange es keine “Standardanleitung” gibt, mit dem man Flashseiten/anwendungen realisiert, kann eine Suchmaschine, auch wenn diese den Inhalt der SWF-Datei lesen kann, meiner Meinung nach, den Inhalt von Flashelementen nicht richtig bewerten.

    Google kann ja z.B. statischen Text aus einer SWF-Datei lesen. ( http://www.google.de/search?q=filetype%3Aswf )
    Was ist aber wenn ich zur Laufzeit auf dem Client diesen Text wegblenden und dynamisch anderen lade.
    Der Endnutzer hat keine Chance an den originalen Inhalt zu kommen, wie es bei “Ajax-Seiten” z.B. durch die Deaktivierung von JavaScript möglich wäre.

    @Sven: Und das Suchmaschinen, laut deiner Meinung, zu dem Thema Stellung nehmen und Lösungen bieten müssen, halte ich ein wenig für arrogant. Es gibt klare Regeln und an die muss man sich halten.
    Ich könnte ja dann auch über rot über die Ampel fahren und dann vom Gesetzgeber verlangen, das er nun mal die Gesetze für mich ins positive ändert. ;-)

  9. Dann habe ich wohl Ajax falsch verstanden. ich hatte gedacht, das X bei Ajax steht für XML und die Möglichkeit, Content dynamisch per XML nachzuladen, ohne eine Seitenwechsel vornehmen zu müssen, also genau das, was wir bei Flash auch machen.

    Ich finde meine Haltung nicht arrogant und Dein Vergleich hingt, korrekt wäre er so, wenn es verboten ist, bei rot über die Ampel zu fahren, dann kann der Bürger erwarten, dass ihm der Staat erklärt, wann er denn über die Strasse fahren darf, nämlich bei grün. Google hat es aber bisher unterlassen, zu erklären, wie denn die Grünphase im Sinne der Suchmaschinenoptimerung für Flash/Ajax aussieht.

  10. Die Grünphase gibt es einfach noch nicht bei Flash/Ajax. Fertig!
    Mit SEO bei Flash ist man in der Gelbphase und je nach individueller Beobachtung eines Verantwortlichen hat man dann entweder ein Vergehen begangen oder ist noch einmal weggekommen.

    Anderes Beispiel:
    Diebstahl ist ja verboten, da gibt es dann halt nur eine Bewertung der Schwere des Vergehens und danach wird dann die Strafe festgelegt.

    Und das Nachladen von Inhalten ist ja nicht das Problem. Das Problem ist, dass das Grundgerüst was der Nutzer und die Suchmaschinen sieht, bei Ajax-Anwendungen und Flash-Anwendungen unterschiedlich ist.

    Bei Ajax-Anwendungen besteht das Grundgerüst hast HTML-Code und (Plain-)Text, den sowohl die Suchmaschine als auch der Nutzer sehen. Sie sehen beide den SELBEN Inhalt.

    Bei Flash-Anwendungen ist dies nicht der Fall.
    Wenn man es dann ganz böse ausdrückt, hat man es schon mit Cloaking zu tun.

    Daher besteht schon nochmals ein Unterschied zwischen Ajax und Flash.

  11. hmm,

    bei unserem Beispiel sehen doch auch beide den selben Inhalt?!

    Und wenn eine Ajax Anwendung ihren Inhalt aus XML bezieht, besteht doch auch das Problem, dass dieser Inhalt nicht durch Suchmaschinen indizierbar ist.

    Ich will ja auch gar nicht weiter auf diesem Ajax / Flash Unterschied rumreiten.

    Meiner Ansicht nach war bei Google die goldene Regel, das was die Suchmaschine sieht, soll auch der user sehen und das ist bei unserem Beispiel der Fall. Ich verstehe ja gut, dass Google Webseiten aus ihrem Index schmeisst, wo klar erkennbar ist, dass im HTML diverser Kram steht, den der User nicht sieht, aber in unserem Beispiel wird dem User – ob mit oder ohne Flash – exakt der gleiche Inhalt angezeigt, wie ihn auch die Suchmaschine sieht, deswegen kann ich nicht erkennen, wie man das mit Cloaking in Verbindung bringen wollte.

  12. Ich sehe das ähnlich. Google möchte, dass man der Suchmaschine nicht etwas anderes zeigt als dem User. Das ist in diesem Beispiel der Fall.

  13. Aber das Problem ist dass das nicht überprüfbar ist bei einer clientseitigen Technologie.

    Wenn bei einer Ajax-Anwendung erst Inhalte zur Laufzeit z.B. aus einer XML-Datei bezieht, sieht die Suchmaschine doch überhaupt keine Inhalte, weil diese kein JavaScript ausführen kann.
    Also ist das kein Problem.

    Bei Flash-Anwendungen ist es auch nicht das Problem, aber sobald ALTERNATIVE (HTML-) INHALTE angezeigt (“versteckt”) werden, ist das Problem gegeben das man theoretisch der Suchmaschine etwas vortäuschen kann.
    Und dass das nicht nur bei der Theorie bleibt wissen wir alle.

    Bei Ajax-Anwendungen ist die Ausgangslage aber anders. Man braucht eigentlich KEINE alternativen Inhalte, da wenn JavaScript aktiviert ist, schon mit den angezeigten Inhalten interagiert werden kann, oder, wenn JavaScript deaktiviert ist, bleibt die Interaktion aus. Z.B. Livesuche, Suchvorschläge usw.

    Also theoretisch habt ihr recht, aber wie es dann in der Praxis aussieht kann man sich ja denken.

  14. Du möchtest also, dass die Überprüfung automatisch stattfinden kann, allein durch Analyse des HTML codes. Und ich glaube, dass ist nicht erforderlich, weil ich glaube, dass Google Webseiten nur nach manueller Prüfung aus dem Index schmeisst. Und bei manueller Prüfung würden sie eben feststellen, dass wir dem User exakt das anzeigen, was auch die Suchmaschine sieht.

  15. Ja, ich will halt der Suchmaschine und den USERN den SELBEN Inhalt anzeigen, nicht nur den GLEICHEN.

    Und ich denke auch dass die Suchmaschinen das wollen und mehr oder weniger daran arbeiten dies auch umzusetzen.
    Darum wird es meiner Meinung über kurz oder lang kommen, das “alternative Inhalte” nicht mehr gewertet werden.
    Natürlich ist noch das Problem gegeben, das man auf verschiedene Weise diese alternative Inhalte platzieren kann.
    Da müssen die Robots noch an ihren Fähigkeiten arbeiten CSS und JavaScript (auch “verschlüsselt”) wenigstens ordentlich analysieren zu können.

    Auch glaube ich das Websites nicht nur manuell deutlich abgestraft bzw. ausgeschlossen werden, sondern dass die Robots manche Tricks analysieren können.
    Aber in wie weit das jetzt schon in Bezug auf die Platzierung von “alternativen Inhalten” der Fall ist, weiß ich nicht

    Also ich würde immer noch davon abraten solche “problematischen” Optimierungsversuche anzuwenden, weil es meiner Meinung nach mehr Risiken birgt, als es Vorteile bringt.
    Zum Glück ist die OffPage – Optimierung aber höher in der Gewichtung, sodass reine Flashseiten immer noch einen deutlichen Nachteil haben.

    Aber durch die Diskussion kann jetzt jeder selber abwiegen, welche Mittel er ergreift.

    Schönen Tag noch.

  16. Ich denke, dass wir grundsätzlich schon einer Meinung sind. Im Endeffekt muss man die Entscheidung im Projekt treffen und dort dir Priorität der Suchmaschinenoptimierung festlegen. Wenn die an oberster Stelle steht, sollte Flash trotz aller Optimierungsmöglichkeiten nur unterstützend eingesetzt werden.

  17. Hi,

    wie wäre es mal einen Test zu starten und eine solche Testseite bei Google zu petzen. Würde mich echt mal interessieren, ob das Teil gekickt wird…

    Gruß
    Thomas