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Browserbasiertes Opt-Out für Google Analytics kommt

In einem Post im Conversion Room-Blog ist zu lesen, dass Google an einer Opt-Out Lösung für Google Analytics arbeitet. Diese soll auf einem globalen browserbasierten Plug-In basieren. Schön schön, dass Google nun auch bald eine Lösung dafür anbietet. Allerdings frage ich mich noch was mit dem browserbasierten Plug-In gemeint ist? Damit meinen die doch nicht, dass man sich als User ein Browser-Plug-In installieren muss um sich vom Tracking auszuschließen, denn das wäre dann ja mal voll daneben. Schließlich gibt es zu viele Browser um für alle ein Plugin zu schreiben und in einigen Unternehmen haben die User nicht genug Rechte um Plugins zu installieren. Aber ich nehme mal an, dass mit dem Plugin eine Erweiterung für Google Analytics gemeint ist, bzw. ein Codeschnipsel, den man in die Webseite einbauen kann.

Hat jemand dazu mehr Infos?

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Comments ( 3 )

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  1. Markus Baersch 19. März 2010

    Hallo Patrick,

    stimmt – das liest sich für mich auf den ersten Blick, als würde man ein “Chrome-IE-Firefox-AddPlugOnIn” basteln wollen. Also etwas wie Ghostery und viele andere Plugins, die es für FF & Co. schon gibt.

    Wobei “browserbasiert” natürlich aber _auch_ bedeuten kann, dass der Browser die Information bekommt, dass man nicht getracked werden will. Sprich: Kekse. Vielleicht wird es ja eine globale Verwaltungsseite geben, auf der man aus allen Analytics-Implementierungen aussteigen kann – also ähnlich wie das auch beim DART-Cookie passiert. Dort kann man auch “global ausopten” (ich liebe diese Mischformen ;) );: siehe http://www.doubleclick.com/privacy/dart_adserving.aspx

    Egal, welche Lösung es wird: Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich damit mehr typische Webnutzer befassen, als mit schon bestehenden sitebezogenen OptOut-Lösungen im Eigenbau… und die sind ja (wenn sie nicht gerade nur in den Datenschutzbestimmungen eingebaut sind ) i. d. R. sogar noch viel sichtbarer, als eine gut versteckte Opt-Out-Page irgendwo bei Google.

  2. autocompleteme 31. März 2010

    Ich glaube auch nicht, dass sich wirklich viele die Mühe machen werden. Das ist genauso wie Microsoft dazu gezwungen wird z.B. ein Windows ohne IE und Media Player auszuliefern, aber wer kauft das denn? Kaum jemand…. und auch hier.. wer will so unbedingt nicht von Analytics erfasst werden? Ob sich da so viele die Mühe machen? Zweifelt…

  3. Markus Baersch 31. März 2010

    Tja, jetzt wird es also doch ein Plugin. Das macht eine nennenswerte Verbreitung sicher noch unwahrscheinlicher als die Lösung per Webseite. Und eine “datenschutzkonforme” Lösung nach deutscher Auffassung wird _daraus_ wohl auch kaum werden, oder?